Vatertag oder auch "Pannenteufel" unter sich

Ein Bericht von Monika

Rudi und ich hatten keine Lust auf irgendeine Vatertags s..f Tour und hatten uns mit einigen Seeteufeln für 10.30 Uhr am See verabredet. Wie sich später heraus stellte, schien dies für den Einen oder Anderen etwas zu früh gewesen zu sein. Jens wollte Madlen mitbringen, die ihren ersten Tauchgang im schw...kalten deutschen Gewässer probieren wollte. Doch was war das, als wir die Zufahrt zum See befuhren, kam uns Jens in einem Affenzahn schon wieder entgegen, aber ohne Madlen.
Was hatte das zu bedeuten? Auf dem Parkplatz angekommen wurden wir von sich kugelnden Seeteufeln empfangen. Marcus und Thomas berichteten davon, wie Jens etwas blaß um die Nase wurde, als er nach Madlen gefragt wurde! Sch...., da war doch was, sollte sie nicht von Jens abgeholt werden. Es war einfach zu früh für einen Sonntag Morgen, um schon an Fahrgemeinschaften zu denken. Während der Zeit des Wartens amüsierten wir uns köstlich und malten uns aus, wie Madlen mit ihrem Tauchgerödel am Straßenrand steht.
Nach 1 1/2 Std. konnte das Tauchen, wozu wir ja an den See gekommen waren, endlich beginnen. Während Madlen von einigen Männern in ihren Tauchanzug gezwängt wurde, gab es einen verzweifelten Aufschrei. Marcus hatte sein Jacket vergessen, es folgte der nächste Aufschrei. Madlen hatte ihre Maske vergessen. Hatten Jens, Marcus und Madlen vielleicht doch vorher eine Vatertagstour ohne uns unternommen? Uns kam alles sehr spanisch vor und wir warteten mit ziemlich schadenfrohem Gelächter auf den nächsten Schrei. Doch schade, das Tauchen verlief (wie es sich gehört) reibungslos, außer Taucher haben wir allerdings nichts gesehen. Dafür hatten wir an diesem Tag unseren Spaß an den kleinen Pannen, was mich sehr an die vielen kleinen Pannen auf unserer Tauchsafari im Herbst erinnerte. Ich glaube, langsam sollten wir unseren Vereinsnamen in "Pannenteufel" umbenennen.

Gegendarstellung

Ein Bericht von Marcus

Morgens um 08:00 Uhr, Mone weckt mich und fährt dann zum Bowling nach Hamburg. 08:05 Paul und Fritzi kommen zum Kuscheln ins Bett (beides Kater) und da Vatertag ist bleiben wir noch 5 Minuten liegen. Leider hat der Wecker in dem Zeitraum schon 55 Minuten zurückgelegt, sch.. hektisches Gerät. Na ja egal, schnell Klamotten gepackt, aber welches Jacket? Erst mal den Rest zusammensuchen.
Jetzt aber los, Tom in Bremen anruffen, Verspätung ankündigen und dann abholen.
10:32 Uhr Ankunft Uthlede Parkplatz, unterwegs Rudi und Moni sowie Thomas überholt, klasse sind noch pünktlich. oder? 100 Meter vor dem Parkplatz kommt uns Jens schon wieder entgegen. Sch... doch zu spät? Nein, Jens hatte Madlen in Bremen vergessen und musste noch mal zurück, was haben wir gelacht. Kurze Zeit später, Rudi und Moni sowie Thomas kommen an. Jetzt nur noch auf Jens und Madlen warten.
Eine weitere Stunde später, Madlen hatte tapfer 1 Stunde und 10 Minuten mit kompletter Tauchausrüstung an der Leher Heerstraße gewartet, ist der Haufen vollständig. Fertigmachen zum Tauchen, schon wieder dieses Wort Sch., habe alles mit, nur kein Jacket, Sch. . Da, noch mal dieses Wort, Madlen hat ihre Taucherbrille vergessen, Gott sei Dank nicht nur Männern fehlen Gene, offenbar hat die Evolution bei beiden Geschlechtern unsauber gearbeitet. Gelacht wird trotzdem wieder, diesmal von Jens.
Blöder Thomas, hat der Depp doch tatsächlich ne zweite Brille mit, aber kein zweites Jacket. Trotzdem, der unendliche Fundus in den Tiefen des VW Bully gibt noch einen Gurt und eine Nylontasche preis, ha geht doch. Drei Tauchgruppen gebildet: Thomas, Rudi und Tom als Hardcorediver, Moni, Madlen und Jens als Slowdiver und ich solo kam mir vor wie ein Teilnehmer an den Paralympics. Wollte nur ein bisschen rumdümpeln, klappte aber ganz gut, Flasche unterm Arm, Nylonbeutel mit Blei zwischen den Beinen und nicht flacher als fünf Meter (mehr Blei passte leider nicht ins Beutelchen). Einmal Riff und zurück, im Trocki war es ja warm. Nicht unansehlich aber auch nicht nachahmenswert.
Manche Männer gehen eben auf Tour und sind besoffen und manche gehen Tauchen und sind paddelig am Vatertag.

Nachsatz: Da Madlen, Jens und ich an der Pfingsttour teilnehmen und auch noch andere Events dieses Jahr mit unserer Anwesenheit beehren wollen, wird sicher noch das eine oder andere Erlebnis zu erwarten sein. Wir denken übrigens darüber nach, eine Aktionsgruppe zu bilden, bei Interesse meldet Euch doch unter www.DieTölpel.de. Ich bin sicher, dass auch unter Euch noch einige tatkräftige Unglücksraben zu finde sind.