Tannenbaumversenken 06.01.2002

Ein Bericht von Monika

Ein Blick aus dem Fenster ließ vermuten, dass das heutige traditionelle Tannenbaum versenken unter geringer Beteiligung stattfinden würde.
Soooo viele Taucher und nur 2 TannenbäumeEs war nass kalt und auf den Wiesen hingen noch die Nebelschwaden. Da wir uns nichts Besseres vorgenommen hatten, machten wir uns doch auf den Weg nach Uthlede und wurden sichtlich überrascht. Margret, unser Festausschuss, war bereits damit beschäftigt, die vielen Anwesenden zum Aufbauen des Pavillons zu animieren. Auch Chefkoch Waldi war schon dabei, seine Küchenutensilien zu sortieren. Nach und nach fanden sich etliche Seeteufel ein, so dass wir später 27 Pers. zählten, selbst Geburtstagskind Peter ließ es sich nehmen, vorbei zu schauen. Schon gleich zu Beginn stellten sich viele die Frage, ob auch jemand einen Tannenbaum mitgebracht hatte und diesen versenken wollte. Tatsächlich fanden sich 2 Bäume ein und passend dazu 2 hartgesottene Taucher. Die Baumwurzel ist fürs AquariumBevor es ins Wasser ging, wurde natürlich erstmal der See abgecheckt, denn vom Ufer aus war er ca. 15 m weit gefroren. Das veranlasste die beiden Taucher dazu, außer den Tannenbäumen noch eine Sicherheitsleine mitzuführen. Unter Aufsicht fast aller Anwesenden machten sich Torsten und Matthias auf den Weg ins kalte Nass. Während die 25 anderen Seeteufel sich an der köstlichen Suppe erfreuten und sich mit Kaffee, Kakao oder Glühwein aufwärmten, blieben die hartgesottenen Taucher 25 Min. unter Wasser. Den Berichten zufolge war es in der Tiefe wärmer als an der Oberfläche, kein Wunder, denn oben gab es ja zum Teil eine Eisschicht. Allein der Gedanke daran lässt mich schon erfrieren. Nach ca. 2 Std. waren Rudi und ich dann auch so sehr durchgefroren, dass es uns auf unsere warme Couch nach Hause zog.
Aber nichts desto Trotz war es ein sehr schöner Sonntagvormittag.