Antauchen

Ein Bericht von Madlen Gebler

AufwärmenAm 13. März war es mal wieder so weit, das Antauchen stand vor der Tür. Wobei, wenn man den Kopf aus selbiger gesteckt hat, so bekam man doch ehr den Eindruck, dass sich da jemand im Datum geirrt hat. Nicht nur, dass es vor wenigen Tagen noch kräftig geschneit hatte, es war auch noch bitter kalt. Das hatte zur Folge, dass der Uthleder See am Rand noch mit einer feinen Eisschicht bedeckt war. Andererseits sind "große" Eisschollen doch ein herrliches Spielzeug für Kinder, einziger Nachteil, die Handschuh sind in Null Koma nichts pitsch nass. Pitsch nass waren auch die Mutigen, die sich in das kühle Nass getraut haben. Natürlich nur im Trocki und mit ordentlich Klamotten drunter. An Land hatten wir unterdessen mit dem Pavillon zu kämpfen, der sich bei der ersten kleinen Böe aus dem Staub zu machen drohte. Nun ja, ohne die Seitenwände war es zwar etwas zugiger, dafür blieb er aber an seinem Platz. Für das leibliche Wohl aller hat Waldi mit einer kräftigen Erbsensuppe gesorgt. Natürlich gab es auch Kaffee, heiße Schokolade und Süßigkeiten für die kleinen und großen Naschkatzen. Einen zweiten Tauchgang hat an diesem Tag dann aber keiner mehr gewagt. Und so herrschte nach dem Mittagessen dann auch Aufbruchstimmung und alle versuchten so schnell wie möglich weg zu kommen, um nicht beim Zeltabbau helfen zu müssen.