Am 13. März war es
mal wieder so weit, das Antauchen stand vor der
Tür. Wobei, wenn man den Kopf aus selbiger gesteckt hat, so bekam man
doch ehr den Eindruck, dass sich da jemand im Datum geirrt hat. Nicht
nur, dass es vor wenigen Tagen noch kräftig geschneit hatte, es war
auch noch bitter kalt. Das hatte zur Folge, dass der Uthleder See am
Rand noch mit einer feinen Eisschicht bedeckt war. Andererseits sind
"große" Eisschollen doch ein herrliches Spielzeug für Kinder, einziger
Nachteil, die Handschuh sind in Null Koma nichts pitsch nass. Pitsch
nass waren auch die Mutigen, die sich in das kühle Nass getraut haben.
Natürlich nur im Trocki und mit ordentlich Klamotten drunter. An Land
hatten wir unterdessen mit dem Pavillon zu kämpfen, der sich bei der
ersten kleinen Böe aus dem Staub zu machen drohte. Nun ja, ohne die
Seitenwände war es zwar etwas zugiger, dafür blieb er aber an seinem
Platz. Für das leibliche Wohl aller hat Waldi mit einer kräftigen
Erbsensuppe gesorgt. Natürlich gab es auch Kaffee, heiße Schokolade und
Süßigkeiten für die kleinen und großen Naschkatzen. Einen zweiten
Tauchgang hat an diesem Tag dann aber keiner mehr gewagt. Und so
herrschte nach dem Mittagessen dann auch Aufbruchstimmung und alle
versuchten so schnell wie möglich weg zu kommen, um nicht beim
Zeltabbau helfen zu müssen.