Seeteufel on Tour

Ein Bericht von Jens Bücking

TourDie Idee gab.s schon lange, oft haben wir drüber geredet, jetzt endlich war es soweit: Die erste Motorradtour der Seeteufel. Schließlich gibt es eine ganze Reihe von Bikern in unseren Reihen, da lag es nahe sich zusammen auf den Weg zu machen der ja bekanntlich das Ziel ist. Nachdem Thomas, Markus und ich bei der Hauptversammlung den Vorschlag gemacht und wir uns an einem der lauschigen Regenabende am Arendsee eine Strecke überlegt hatten, sollte es am Sonntag den 29. Mai losgehen. Ohne Streß, mit viel Ruhe und keine Kilometerfresserei, wie beim Tauchen eben.
Morgens um 10 wollten wir uns bei der Shell Tankstelle Industriestr./Ecke Neuenlander sammeln. Ich war schon früh da, also noch schnell getankt und dann mal gucken, wer kommt. Besonders optimistisch, daß viele dabei sein werden war ich nicht, zumal die Ankündigungsmail von Thomas bei einigen, die ich gefragt hatte, nicht angekommen zu sein schien. Doch nach und nach knatterte eine Maschine nach der anderen aufs Gelände bis schließlich 9 heiße Öfen, vom Oldtimer über schwere Enduros bis hin zum Straßenrenner, zusammen waren. Meine liebevoll von Hand gemalten Streckenpläne waren schnell ausverkauft. Wir wollten erstmal die Stadt auf der B75 Richtung Oldenburg auf schnellstem Weg verlassen, um dann Richtung Großenkneten abzufahren und in der Pampa in einem weiten Bogen über Visbek und Bruchhausen-Vilsen wieder Richtung Bremen zu gelangen. Noch kurze Rücksprache wer vorfährt, dann ging's los. Thomas fuhr erstmal souverän über ein Firmengelände (die Abkürzung werde ich mir merken) und dann auf die B75 Richtung A 27.
A27?? Elegant wurde gewendet und ab da ging's dann streng nach Plan. Im weit auseinandergezogenen Feld, bei bester Stimmung und idealem Motorradwetter ging es durch seltsam klingende aber idyllische Ortschaften wie Huntlosen und Wöstendöllen. Nach einem kurzen Zwischenstop bei einem Beerdigungsinstitut (war wirklich Zufall) kamen wir in Bruchhausen-Vilsen an, wo im Restaurant am großen Kreisel mit der Lock eine ausführliche Pause eingelegt wurde. Anschließend ging es über Schwarme und Emptinghausen nach Dreye. Einige ließen sich noch überreden, bei mir in Kirchweyhe auf der Terrasse zu grillen, so daß der gelungene Tag super gemütlich ausklang.
Ich fänd es klasse, wenn es nicht bei diesem Mal bleiben würde. Es hat wirklich Spaß gemacht und Ole erzählte irgendwas von Himbeeren pflücken in fernen Gefilden.