Teuflisches Hemmoor

Ein Bericht von Monika

Das Wetter in diesem Sommer ließ ja viel zu wünschen übrig und so bibberten die Seeteufel ihrem lang geplanten Hemmoorwochenende entgegen. Wird das Wetter mitspielen und wird es wenigstens vom Himmel her trocken bleiben? Die Aussichten waren

gut, tatsächlich wurde allerschönstes Wetter für dieses Wochenende vorhergesagt. Und so versammelten sich die Seeteufel bereits am Freitag Nachmittag in Hemmoor, um den Samstag voll für das Tauchen zu nutzen. Nachdem unsere Zeltstadt aufgebaut war, machten sich bereits die Ersten auf den Weg ins Wasser, um noch einigermaßen Sicht zu haben. Dieses nach langer Zeit erste trockene und warme Wochenende ließ viele von nah und fern anreisen, was für die nächsten Tage ein brodeln im See vermuten ließ.

Da es am Abend wieder merklich kühler wurde, versammelte sich unsere gesamte Mannschaft im Vereinszelt, wo erst mal die "Wärmflaschen" zum Vorschein kamen. Gut vorgewärmt verschwand einer nach dem Anderen in seinem Zelt, um sich für den kommenden Tag fit zu schlafen.

Rauchen gefährdet ihre Gesundheit!Noch vor dem Aufstehen waren Alex und Reinhard zum 1. Tauchgang unterwegs, um die frühe Stunde abermals für gute Sicht im See zu nutzen. Nach dem Frühstück gab es auch bei den anderen Seeteufel Tauchern bis zum Abend hin ein kommen und gehen.

Die meisten Taucher vom See machten sich natürlich auf den Weg zum Rüttler und dementsprechend brodelte es an dem Abstieg. Am Abend wurde der Grill in Betrieb genommen und das große "Fr....." begann. Gut gesättigt verschwand wieder einer nach dem Anderen im Vereinszelt, um ein warmes Plätzchen zu ergattern. Als die "Wärmflaschen" bereits ihre Wirkungen hinterlassen hatten, wurde Rudi dazu überredet, endlich seine "Schischa" zum Glühen zu bringen. Das kam gut. Jeder wollte mal am Schnorchel ziehen. Manche hatten bereits nach dem ersten Zug den Hals voll, Andere konnten es gar nicht erwarten, wieder am Zuge zu sein. Und so wurde das Zelt ordentlich eingenebelt.

Für Rudi und Alex begann der Sonntag Morgen damit, sich zum Flaschen füllen anzustellen, da sie am Abend zuvor nicht mehr zum Zuge kamen. Bei der Füllstation angekommen traf sie fast der Schlag. Da kam doch einer mit seinem kleinen LKW an und ließ mal eben seine 40 Flaschen füllen. Nach ca. 2 Std. kamen dann auch unsere Jungs an die Reihe, so das wir uns endlich ins Wasser begeben konnten. Zu diesem Zweck ließen wir uns von Uwe bis vor das Tor fahren, um dann zum Wohnwageneinstieg zu laufen. Der Weg hatte sich gelohnt, hier war das Wasser noch glasklar, da es kaum einen Taucher hierher verschlagen hatte. Tatsächlich bekamen wir auch einiges an Fische zu sehen und einen Schnorchel konnten wir als Trophäe verzeichnen. Eigentlich hatten wir vor, vom Wohnwagen bis zur Straße durchzutauchen, aber je näher wir dem Einstieg zum Rüttler kamen, desto schlechter wurde die Sicht. Bald hatten wir sogar Mühe, uns nicht aus den Augen zu verlieren, weil es so aufgewühlt war und wir von einer Menge anderer Taucher umzingelt waren. Nach kurzer Verständigung waren wir uns einig, dass wir nicht durch diese Suppe wollten und den Tauchgang hier beenden würden.

Wieder in unserer Zeltstadt angekommen, waren bereits die ersten dabei, ihre Zelte einzureissen, um sich auf den Heimweg zu machen und den schönen Sonntag noch anderweitig zu genießen. So war es wieder ein rundum schönes Wochenende, an dem es nichts auszusetzen gab. An dieser Stelle ein großer Dank an Kerstin und Torsten, die für uns die Zeltplätze frei gehalten haben und für das gesamte Wochenende für unser leibliches Wohl gesorgt haben. Nicht zu vergessen, dass uns Margret wieder mal mit ihrem bereits allseits bekanntem Kartoffelsalat versorgt hat. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Wochenende mit den Seeteufeln in Hemmoor.